Monopoly ist jetzt bargeldlos

cat1Anstatt von Stapeln aus Papiergeld, die mühsam abgezählt werden mussten – und Kindern im Übrigen auch sehr bildlich und spielerisch das Zählen [der „hart“ verdienten Moneten] beibrachten – gibt es Kreditkarten: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/hasbro-stellt-monopoly-bargeldlos-und-mit-variablen-mieten-her-14072823.html

In Monopoly geht es hingegen darum, die Versuchung für den Spieler, der die Hoheit über die Bank hat, einzudämmen. Diebstahl und Geldschieberei, die beim klassischen Monopoly schlicht dazu gehörten, indem sich Spieler heimlich aus der Bank bedienten, sind so nicht mehr möglich.

Ich dachte bisher, dass gehört zum Kapitalismus dazu, dass beklauen und verschieben…

Kinder sollen so bereits früh ein Verständnis für das bei Erwachsenen so beliebte „Plastikgeld“ bekommen.

Ich bezahle das meiste in Bar, geht nämlich niemanden etwas an, für was ich Geld ausgebe. Die Plaste kennt nur der Geldautomat und das auch nur weil ich zu faul bin mich beim Schalter anzustellen.

ps: Ich vermisse bei dem Spiel die Interventionsarmee, die mir die Rechte zusichert, falls ein anderer Spieler zu „mächtig“ wird… oder regelt man das wie früher, im Buddelkasten?

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