Die Banalität der Gewalt

thx_4_friendshitNur gut das der Autor, Giorgos Christides, zu FAUL war, den Ursprung der Flüchtlingswelle zu hinterfragen, nein, der Populist beschränkt sich darauf die Flüchtlinge und ihre Lebensumstände als Übel darzustellen. Das es keine Flüchtlinge geben würde, wenn der Westen nicht ständig „seine“ Werte und Demokratie zu exportieren versuchen würde, davon steht nicht ein Wort in dieser bodenlosen Frechheit, welche der Spiegel versucht als Journalismus zu verkaufen. Es steht auch nichts in dem Artikel, dass wenn man nur ein Bruchteil der Millionen und Milliarden die man in Regimechanges, den Aufbau von Armeen und dem Export von Meinungsfreiheiten(eingefordert immer nur woanders, nur nicht hier, im eigenen Land)  ausgeben würde, es den Menschen, selbst in diesen furchtbaren Lagern, besser gehen würde.

Für den eiligen gibt es immerhin eine Zusammenfassung, lesen, verstehen und reflektieren war einmal – Meinung vorgeben, dass ist der Journalismus der Neuzeit im #neuland: Zusammengefasst: Im improvisierten Flüchtlingscamp in Idomeni ist die Gewalt zu etwas Alltäglichem geworden. Und das Elend: Kinder, die in absoluter Armut leben und mit Steinen spielen. Schwangere Frauen, die in nassen Zelten schlafen müssen. Alte, die für eine warme Mahlzeit stundenlang anstehen müssen. Wer lange genug hier ist, stumpft ab und nimmt die Bedingungen vor Ort hin.

Darauf kommt es doch schliesslich an!

Idomeni: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-in-idomeni-gewalt-und-chaos-sind-alltaeglich-geworden-a-1087046.html

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