Wie kann man das Samariter-Problem lösen? Ein Beitrag zur Flüchtlingsdiskussion

thx_4_friendshitWie lässt sich in der europäischen Flüchtlingsfrage das Samariter-Dilemma lösen, d.h. wie findet man einen Zwischenweg, dass man gleichzeitig grosszügig, aber nicht zu grosszügig in der Willkommenskultur ist? Dieser Beitrag schlägt ein Genossenschaftsmodell vor.

Das da lautet:
Wir schlagen vor, das Modell der Genossenschaften (etwa Wohnbau-Genossenschaften) analog für eine menschenwürdige Zuwanderung nutzbar zu machen. Im Fall der Schweizerischen Eid-Genossenschaft kommt dies schon im Namen zum Ausdruck. Wer Mitglied einer Genossenschaft[der EU] werden will, muss einen Anteilschein erwerben. Das neue Mitglied kann dafür an den Gemeinschafts-Gütern partizipieren, die von den bisherigen Genossen geschaffen wurden. Migranten können so gefahrlos einreisen und bei uns arbeiten. Sie würden als souveräne Akteure behandelt, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Entsprechende Registrierungs- und Einzahlungs-Stellen könnten an jedem Flughafen und in größeren Flüchtlingslagern errichtet werden. Der Preis für den Anteilsschein müsste höher liegen als die Preise, die derzeit für Schlepper bezahlt werden. Er könnte aber wesentlich niedriger ausfallen als die monetären Vorteile, welche die Migranten bei uns erwarten. Wer nach der Einreise als Asylant oder Kriegsflüchtling anerkannt wird, erhält das Geld zurück. Mit der Höhe der Abgabe wird die Migration reguliert[?] und eine stacheldrahtbewehrte „Festung Europa“ vermieden.

Nach schweizer Vorbild, BrainTrain: http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2016/04/wie-kann-man-das-samariter-problem-loesen-ein-beitrag-zur-fluechtlingsdiskussion/

wolfWow, Menschenhandel nach schweizer Vorbild, nur ist die Schweiz überhaupt nicht Mi(e)tglied in der EU aber das überspringen wir einmal geflissen. Mal davon abgesehen, dass der Vorschlag auf Grund von, der Preis für den Anteilsschein müsste höher liegen als die Preise, die derzeit für Schlepper bezahlt werden, nicht einen Flüchtling davon abhält, weiterhin das lokale Angebot der Schlepper anzunehmen. Hübsch verpackt haben sie das, also hübsch faschistisch.

#brainTrain

ps: Geschrieben hat denn „Vorschlag“ eine Margit Osterloh und ein Bruno S. Frey.

Update(21.04.2016): ZDFMediathek: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1427676#/beitrag/video/2718114/heute+-vom-18-April-2016—TV (ab min. 04:04) – Eintrittsgebühr nach Europa 

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