„die schuld hat das kapital und der imperialistische zwang, wachstum über expansion zu generieren“

wolfLeider nur eine Phrase, solange man das „Kapital“ – welches ich als Besitz(Immobilien, Land, Produktionsstätten) deklariere – also den „Besitzer“ nicht nennt, solange wird man sich dem Feudalsystem des Kapitalismus und deren Protagonisten verschliessen. Denn erst wenn man verstanden hat, dass es einige wenige „Herren und Damen“ sind in deren Händen sich der Besitz konzentriert, versteht man den Wunsch nach „Expansion“ oder besser gesagt Konsolidierung. Im kleinen kann man das derzeit in der BRD begutachten, dafür muss man nur auf die Konzentration der Milchbauern schauen, der kleine Bauer wird quasi enteignet und dem „Konzern“ über die Preisgestaltung zu geführt. Lenin, auf den stehste ja ;-), prangerte das schon im Jahr 1917 an und meinte damals die Kartell-, Syndicat-, Trust- bzw. Monopol-Bildung  die unweigerlich im Imperalismus, als „höhste“ Stufe des Kapitalismus, mündet.

Oder im Eardwulf-Jargon, wenn es nichts mehr zum Aufteilen gibt, dann wird Krieg geführt und wenn das nicht geht, dann gehen sich die „Herren und Damen“ gegenseitig an die Gurgel – bis es nur noch „den Einen“ gibt. Da es aber, dank Innovaion und Weiterentwicklung, niemals „den einen“ geben wird, wird es letztlich immer Konflikte um Besitz geben. Nur eine Abschaffung, Entschärfung oder Enteignung dieser alten Greisen kann an diesem System etwas ändern. Der Kapitalismus ist in einer Demokratie eine Parallelgesellschaft.

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