Cassius Marcellus Clay Jr.

Ich weiß es einfach nicht, vielleicht wäre es PR mässig besser gewesen, Ali mit einem Weißén kämpfen zu lassen – damals. Politisch gesehen, kämpfte ein Schwarzer gegen einen anderen Schwarzen in Afrika. Das erscheint mir als die größere Schuld.

Ja, ich schaue gerade „Ali – der Film“.

Denn tatsächlich kämpft Ali eben nicht gegen die Rassenvorurteile, es erinnert mich ein wenig an den Butler in „Django Unchained“, gespielt von dem grandiosen Samuel L. Jackson, einen selbstgefälligen Greis, der sich in dem gleichen Reigen wie seine „Besitzer“ sah. Ali’s Show in Afrika war einfach nur eine PR Geschichte, die zum Ziel hatte die Rassenunruhen in den USA einzudämmen. Ob Ali das damals realisierte – weiß ich nicht – es folgten weitere engagierte Auftritte, leider ist er niemals in die Fussstapfen eines Malcom-X getretten, obwohl er hätte können.

Er hatte eben keinen Einfluss auf die Welt, weder im guten noch im Schlechten. Er war ein Boxer, der boxte.

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