Strompreiserhöhung 2017

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Geld für Atomausstieg
Am 15. Dezember hat Deutschland Geschichte geschrieben. Es wurde ein Gesetz verabschiedet, das regelt, wer wie viel für den Atomausstieg zahlen muss – damit ist ein Schlussstrich gesetzt unter die zivile Nutzung der Kernenergie. Das Gesetz ist viel kritisiert worden, zu Recht, denn die Regierung hatte es versäumt, die Energiekonzerne rechtzeitig in die Pflicht zu nehmen. Die gigantischen Gewinne, die sie mit ihren Atommeilern gemacht haben, sind längst weg; die Steuerzahler müssen Milliarden zum Atomausstieg zuschießen. Das ist ungerecht. Dennoch hat der Beschluss der Bundesregierung gute Seiten: Die fachgerechte Entsorgung des Atommülls ist nun gesichert. Die Konzerne müssen zumindest so viel Verantwortung übernehmen, wie sie noch können. 

Heiligabend 2016: Sechs gute Nachrichten zu Weihnachten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/heiligabend-2016-sechs-gute-nachrichten-zu-weihnachten-a-1127067.html

Too big to fail? Wenn jemand seine Rechnung nicht zahlen kann, dann muss er verkaufen, wenn ein Energie Konzern nicht in der monetären Lage ist seinen Restposten abzubauen, dann wird – im Kapitalismus – nicht etwa alimentiert sondern, zum Spottpreis, aufgekauft, und zukünftige Gewinne fliessen an den neuen Eigner. Die deutsche Regierung hat das leider noch nicht begriffen, für die bedeutet Kapitalismus, die Veräusserung zum Spottpreis von Allgemeingut – unter anderem Strom, Wasser und sonstige Grundversorgung.

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