Archiv der Kategorie: Dokumentationen

War made easy

Gut, das ist ein Repost, aber ich denke mal, dass man sich das mehr als einmal Anschauen sollte.

i want peace, we want peace, *b00m*:

wolfAnm.:
Nach dem Krieg, streuen sie, die Konzern-Medien, sich Asche über das Haupt und verschleiern damit, dass sich in der Zwischenzeit die Besitzverhältnisse im mittlerweile ausgemergelten und zerbombten Land verändert haben. Kolonisation 3.0. Der Faschist hat erkannt, es ist nicht mehr unbedingt notwendig, Länder zu Annektieren, es reicht, die ehemals führenden Köpfe zu entfernen und einem wohlgesonnene Hängepuppen zu installieren. Rom 2.0 oder 1.0? Den neuen Kolonialherren ist die weitere Entwicklung des eroberten Landes nicht gleichgültig, zum einen, dient es als Ressourcenspender, zum anderen, als willkommener Absatzmarkt.
(Siehe vergleichend dazu, die Entwicklung der ehemaligen DDR bzw. der neuen Bundesländer, die Ressourcen waren in diesem Fall, die teils gut gebildete DDR-Bevölkerung.)

Es wird im Nachgang peinlich genau darauf geachtet, dass die Bildung des eroberten Volkes, in den Schulen, an der Universität, im Radio und letzlich im Fernsehen, entsprechend ausgerichtet wird und sich das Land nicht wirklich weiter entwickeln kann – es sei denn, zur Auslagerung von Arbeitsplätzen. Hat man früher der kolonialisierten Bevölkerung erlaubt Eisenerz, Diamanten usw. aus dem Berg zu kratzen, ist man dazu übergegangen, auch die Verhüttung, grundlegende Weiterverarbeitung, in die Kolonien zu verlagern. Es ist einfach billiger und sauberer, Roheisen zu importieren. Der größte Posten in einer Produktionskette sind immernoch die Personalkosten, gerade dann, wenn man eine künstliche Inflation, der heimischen Bevölkerung als Gewinn und nicht als Verlust anpreisen kann – und diese das auch noch glaubt.

Ist das Target-Land weitestgehend neu umverteilt und „stabilisiert“, wird das blutunterlaufende Auge auf das nächste Ziel geworfen. Dabei ist die USA keineswegs die treibende Kraft, sie ist ledigtlich, der von der Leine gelassene Kerberos. Die USA wurde über WK-I und WK-II gepäppelt, doch die Bevölkerung der USA hat dabei nicht gewonnen! Heute steht die USA mit 19,51 Billionen(échelle longue) Dollar in der Kreide. Nach Piketty, 2012, besteht die Aufteilung der Arbeiter in den USA aus 2% Landwirtschaft, 18% industrielle Produktion und 80% Service. Die Frage lautet: Wie sollen 20% erwirtschaftende Landwirtschaft plus Industrie, 80% Dienstleistungssektor unterhalten, ohne dabei nicht soziale Verwerfungen in Kauf zu nehmen? Wie bringt man 80% der Bevölkerung dazu, anzunehmen, sie wären keine Sklaven? Antwort: genauso, wie man das in den „neuen“ Kolonien bewerkstelligt, man manipuliert die Menschen über Bildung.

Es geht den Pharaonen nicht um die Bevölkerungen, es geht ihnen darum, „ihre Welt“ als ganzes zu beherrschen und sich ein Monument zu sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie Millionen von Menschen immer wieder über die Klinge springen lassen. Diese Menschen glauben, sie würden „Gottes Werk“ verrichten und haben doch nichts aus der Geschichte gelernt, denn wäre das auf Dauer möglich, dann wäre die Welt bereits in Monotonie erstarrt. Ein Mc-Donalds wird sich trotz immer neuer Land- bzw. Absatzmarkt-Gewinne letztenendes überleben, denn lokale Burgerbuden, mit alternativen Angeboten, werden dem Systemkoch immer wieder in die Suppe spucken.