Schlagwort-Archive: Zensur

Neue Aufregung um MH17

m_r-meer_pu1Journalisten brachten Fundstücke von der Absturzstelle, die bei Ankunft in den Niederlanden mitsamt allen Datenträgern beschlagnahmt wurden – und zeitgleich ist die Rede von einem russischen Hack und der russischen Bedrohung: https://www.heise.de/tp/features/Neue-Aufregung-um-MH17-3596544.html

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Umstrittenes Gesetz in Israel zur Meinungsfreiheit soll kippen

wolfDer israelische Ministerpräsident Netanjahu will ein umstrittenes Rundfunkgesetz wieder zurücknehmen. Das Gesetz war am Donnerstag[03.09.2015] verabschiedet worden. Es verbietet Journalisten der öffentlichen Sender, im Programm ihre Meinung zu sagen. Von Journalisten und dem israelischen Presserat wird es scharf kritisiert. Netanjahu ließ offen, wann er das Gesetz kippen will.

Pressefreiheit: http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/kulturnachrichten/kulturnachrichten14174.html im Westen…

Bezeichnend, dass ist dann auch schon die ganze Meldung, weitere Berichte und Artikel zu dem Thema habe ich nur auf „halbseidenen“ Webseiten gefunden.

Forenbetreiber haftet für Beleidigungen der Nutzer

cat1Im Forum einer Nachrichtenseite wird jemand beleidigt und bedroht, die Posts werden kurz darauf entfernt. Doch der Mann verlangt auch noch Schadensersatz. Zu Recht, urteilte nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

Auf wiedersehen, Meinungsfreiheit: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/gerichtshof-urteilt-zu-beleidigungen-in-nutzerforen-a-1039058.html

Das ist doch absurd, den Forenbetreiber für eine Äusserung eines Kommentators rechtlich zu belangen, wo soll das hinführen? Mal davon abgesehen, dass das natürlich auch ein Super-Tod-Schlag-Argument ist um unliebsame Foren schliessen zu können, dass behalten wir mal lieber für uns…

Ein Bsp., ich nehme einen UMTS Stick von Vodaphone und zettel eine Diskussion an, dann wechsel ich auf einen UMTS Stick von O2 und beleidige mich selber. Anschliessend bringe ich das zur Anzeige… und der Forenbetreiber muss dann dafür haften???

Edit(17.06.2015): Die Meldung gehört mal wieder in die Journalismus-Abteilung des SPIEGELs, es ist wirklich so, dass man da nur noch Interviews lesen kann, der traurige Rest von dem was den SPIEGEL einst gross gemacht hat, der ist wohl auch schon auf der Flucht: http://www.internet-law.de/2015/06/forenbetreiber-haftet-fuer-beleidigungen-der-nutzer-oder-doch-nicht.html

Gerhard Polt – Verleihung des Kleinkunstpreises 1980

Hintergrund

1979 wurde ein Manuskript Polts für die Sendung Einwürfe aus der Kulisse von Redakteuren des ZDF um einige kritische Stellen über Friedrich Zimmermann („Old Schwurhand“) gekürzt.[3] Polt revanchierte sich ein Jahr später bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises, die vom ZDF übertragen wurde. Da ihm erneut verboten worden war, Zimmermann zu erwähnen, füllte er die ihm als Preisträger für eine Rede eingeräumten 10 Minuten damit, dass er schwieg und lediglich sporadisch darauf hinwies, wie viele Minuten seiner Redezeit bereits vergangen waren.[4] Ebenfalls 1980 trat er als Gast in der ersten Folge des Scheibenwischer auf und nahm dort erneut Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem ZDF. Er sprach über Satire im Fernsehen und zitierte den Programmdirektor mit der Aussage, „die Satire soll die Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln“.[5]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Polt

Ist das schon Zensur

404…oder nur Speicherplatz-Schonung.

Das ORF hatte ein Interview mit Herrn Claus Neukirch, Vizechef des OSZE-Krisenpräventionszentrums, in ihrer TVthek, einem Service ähnlich wie z.B. die arte-Mediathek, bereit gestellt.

In diesem Interview, welches unter folgenden Link abrufbar war:
http://tvthek.orf.at/program/ZIB-24/1225/ZIB-24/7837001/Gespraech-mit-Claus-Neukirch-von-der-OSZE/7837005
, ging es um die „OSZE-Beobachter“ die Hochprofessionell in der Ukraine, nahe Slawjansk, entführt worden sind.

Herr Neukirch distanzierte sich eindeutig von diesen Beobachtern und stellte in dem Interview klar das diese Männer nichts mit der OSZE Monitoring Mission zu tun haben. Der Volksmund würde sagen, diese Männer haben spioniert. Das sehen unsere Medien und unsere Politik bis heute anders und titulieren diese Mission immernoch als OSZE-Beobachter Mission. Sich ledigtlich stützend auf ein Wiener Dokument das unter dem „Dach“ der OSZE im Jahre 1990 erstellt worden ist.

Der Wikipedia Eintrag zum Wiener Dokument ist leider ein wenig dürftig, sagt aber in, sehr, knappen Worten worum es sich dabei handelt.

Intressant an dem Wikipedia Eintrag ist auch die Versionsgeschichte zu dem Eintrag selber, von 40 Änderungen seit dem Jahr 2005 entfallen alleine 19 Änderungen auf den Monat Mai im Jahr 2014. Allerdings, das muss ich zugeben, kaum relevante Änderungen. Trotzdem, Lustig. ;-)

Wie dem auch sei, das ORF, als Ursprungs-Quelle des Interviews, hat sich offenbar dazu entschlossen das Video aus ihrer TVthek zu entfernen. Welches ich als klare Zensur ansehe.

Denn wenn die Bundeswehr einen Einsatz in einem fremden Land, in einer Gegend die von der „Regierung“ des fremden Landes nicht kontrolliert wird, unter fragwürdigen Bedingungen fährt. Dann könnte man das als Vorbereitung zu einem Angriffskrieg werten oder, schlimmer noch, als Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker oder ebend eines Volkes zu stören.
http://dejure.org/gesetze/GG/26.html

Dieses Vorgehen steht im absoluten Widerspruch zu unserem Grundgesetz und eigentlich, so sollte man meinen, müsste sich jemand, hier in der BRD, dafür verantworten.

Es gibt Internet-Nutzer die dieses Interview bei Youtube und Co. eingestellt haben:

Ich habe es ebenfalls gespeichert und an diversen, nicht sichtbaren, Stellen im Internet positioniert. Den ich befürchte das dass Interview nicht lange bei Youtube zu sehen sein wird.